manuelaritzert.de https://www.manuelaritzert.de/blog/ Thu, 30 Apr 2026 10:11:44 +0000 de-DE hourly 1 Was erschöpft dich wirklich: das, was ist oder dein innerer Kampf dagegen? https://www.manuelaritzert.de/blog/was-erschoepft-dich-wirklich/ https://www.manuelaritzert.de/blog/was-erschoepft-dich-wirklich/#comments Thu, 16 Apr 2026 17:30:00 +0000 https://www.manuelaritzert.de/blog/was-erschoepft-dich-wirklich/ Weiterlesen

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Manchmal ist nicht das Leben selbst oder eine bestimmte Situation das Erschöpfende. Sondern das, was wir innerlich damit machen.



Du machst so vieles richtig.
Du achtest auf dich, kümmerst dich, versuchst, dein Leben gut zu gestalten.

Und trotzdem ist sie nicht da.
Diese innere Ruhe und Gelassenheit nach der du dich sehnst.
Oder sie bleibt einfach nicht.

Vielleicht kennst du das Gefühl, abends ins Bett zu gehen und trotzdem nicht wirklich zu entspannen. Oder du wachst auf und deine Gedanken machen dich schon wieder unruhig. Der Kopf ständig im Lösungsmodus. Das Wochenende vollgepackt und der Urlaub zu kurz.

Was, wenn das nicht an zu wenig Schlaf liegt? Nicht an zu viel Stress? Was, wenn da etwas ganz anderes in dir wirkt?


Zur Ruhe kommen wollen und dabei noch mehr Druck erzeugen

Die meisten Menschen, die ich begleite, haben schon viel versucht. Meditation, Yoga, Sport, Bildungsurlaub, Therapie, früher schlafen gehen, weniger Social Media.

Und all das ist gut. Wirklich.

Aber manchmal schleicht sich dabei etwas ein, das wir kaum bemerken. Wir versuchen, zur Ruhe zu kommen. Als wäre Ruhe ein Ziel, das wir erreichen müssen. Etwas, das wir uns erarbeiten. Etwas, das wir besser machen können.

Und genau da liegt der Haken.

Denn dieser Versuch endlich ruhiger zu werden, endlich gelassener, endlich klarer, erzeugt seinen eigenen Druck. Wir optimieren uns in Richtung Entspannung und verstärken dabei genau das, was uns eigentlich erschöpft.


Was wirklich hinter deiner Unruhe steckt

Innere Unruhe ist selten das eigentliche Problem. Sie ist meistens ein Signal.

Ein Signal dafür, dass da etwas unter der Oberfläche ist, das Aufmerksamkeit möchte. Vielleicht ein Gefühl, das keinen Platz hatte. Eine Wahrheit, die noch nicht ausgesprochen wurde. Ein Widerstand gegen etwas, das wir so einfach nicht haben wollen.

Wir sind gut darin geworden, das zu überspielen. Zu funktionieren. Weiterzumachen. Den nächsten Punkt auf der Liste abzuhaken.

Aber der Körper weiß es. Er hält fest, was wir nicht fühlen wollen. Er bleibt wachsam, solange wir innerlich auf der Hut sind.

Und innerlich auf der Hut zu sein, das hat viel mit Kontrolle zu tun.


Warum Kontrolle so viel Energie kostet

Kontrolle ist kein Charakterfehler. Sie ist eine Schutzstrategie. Irgendwann, irgendwo hat sie sich bewährt. Hat dafür gesorgt, dass du funktionierst, wenn es darauf ankam. Dass du nicht zusammenbrichst. Dass du stark bleibst.

Das Problem ist nur: Kontrolle ist anstrengend. Sie braucht Energie. Ständig.

Wenn wir kontrollieren, kämpfen wir im Grunde gegen den gegenwärtigen Moment. Gegen das, was gerade ist. Gegen eine Situation, die sich nicht so entwickelt, wie wir es uns vorgestellt haben. Gegen Menschen, die anders sind, als wir es gerne hätten. Und gegen all die damit verbundenen Gefühle.

Dieser innere Kampf ist oft unbemerkt. Aber er kostet viel.

Energie, Freude, Kreativität, Leichtigkeit und wirkliche Aufmerksamkeit für uns selbst.

Und irgendwann zeigt sich das. Als Erschöpfung, Anspannung, das Gefühl, nie wirklich anzukommen.


Sein lassen ist kein Aufgeben

Hier kommt etwas, das sich vielleicht seltsam anfühlt:

Der Weg zur Ruhe führt nicht über mehr Kontrolle. Er führt über weniger.

Ich meine damit keine Resignation. Kein gleichgültiges Achselzucken. Ich meine das Tiefere dahinter:

Es darf so sein, wie es ist.

Das klingt einfach. Und gleichzeitig braucht es Mut und Vertrauen. Vertrauen darin, dass wir nicht alles im Griff haben müssen, damit das Leben funktioniert. Dass wir sicher sind, auch wenn wir loslassen.

Denn sein lassen bedeutet nicht, dass wir das Leben gutheißen müssen, wie es gerade ist. Es bedeutet, dass wir aufhören, innerlich dagegen zu kämpfen. Dass wir aufhören, uns anzuspannen gegen das, was ohnehin schon da ist.

Aber genau dieses Aufhören, dieses Innehalten im inneren Widerstand schafft Raum. Im Körper. Im Atem. Im Kopf.

Nicht, weil sich etwas verändert hat. Sondern weil wir aufgehört haben, gegen das Unveränderliche zu kämpfen.


Was sich verändert, wenn du anfängst sein zu lassen

Etwas so sein lassen, wie es ist, beginnt nicht mit einer großen Entscheidung. Es beginnt im Kleinen.

Mit dem Moment, in dem du bemerkst, da ist gerade Widerstand in mir. Da ist etwas, das ich lieber anders hätte. Etwas, das gar nicht in meiner eigenen Hand liegt.

Und das Bemerken selbst ist schon der erste Schritt.

Wirklich wahrzunehmen, was gerade in dir ist, ohne es sofort wegzumachen oder zu erklären, das ist keine Kleinigkeit.

Und dann, statt dagegen anzukämpfen, frag dich: Was würde passieren, wenn ich das jetzt einfach da sein ließe? Ohne etwas damit zu tun.

Nicht für immer. Nur für diesen Moment.

Ich kenne das gut aus eigener Erfahrung. Und ich spüre genau diesen Moment als den, in dem sich etwas löst. Ganz fein und weich. Ein tieferer Atemzug, ein Aufatmen. Ein leichter werdendes Gefühl in der Brust. Entspannung im Nervensystem, im ganzen Körper.

Das ist keine Technik. Das ist Bewusstheit.


Eine kleine Einladung für dich

Nimm dir jetzt, wenn du magst, einen Moment und spüre in dich hinein.

Wogegen bist du gerade innerlich im Widerstand? Was soll anders sein, als es ist? Eine Situation, ein Gefühl, eine Person, du selbst?

Und dann frage dich nur: Was wäre, wenn ich das für diesen Augenblick einfach so sein ließe?

Nicht als Aufgabe. Nur als Frage.

Beobachte, was passiert.


Wenn du merkst, dass dich das berührt, dass da mehr in dir ist, was gesehen werden möchte:

Im Workshop „Let it Be – Vom Loslassen zum Sein-Lassen“ am 25. April öffnen wir genau dafür einen Raum.

Hier findest du alle Infos zum Workshop


Vielleicht beginnt Ruhe nicht damit, dass sich dein Leben verändert.

Sondern damit, dass du aufhörst, dagegen zu kämpfen.


Ich freue mich, wenn du deine Gedanken mit mir teilst – per Kommentar, Nachricht oder beim nächsten Mal im Raum.

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Warum dein Körper nicht verspannt ist, sondern etwas festhält https://www.manuelaritzert.de/blog/warum-dein-koerper-nicht-verspannt-ist-sondern-etwas-festhaelt/ https://www.manuelaritzert.de/blog/warum-dein-koerper-nicht-verspannt-ist-sondern-etwas-festhaelt/#comments Thu, 19 Mar 2026 18:27:00 +0000 https://www.manuelaritzert.de/blog/warum-dein-koerper-nicht-verspannt-ist-sondern-etwas-festhaelt/ Weiterlesen

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Kennst du das? Du organisierst, regelst, kümmerst dich, ja, du funktionierst, auch wenn es Spaß macht. Vielleicht trägst du auch einiges an Verantwortung auf deinen Schultern.

Dein Körper hat die eine oder andere Baustelle, er meldet sich. Der Nacken zieht. Die Schultern fühlen sich an, als würden sie das halbe Leben tragen. Der Rücken schwer, das Knie piekst ab und zu und diese Müdigkeit, die sitzt tiefer, als ein Schlafmangel erklären könnte.

Dann sagen wir schnell: „Ich bin gerade ziemlich verspannt, gestresst, es ist zu viel.“

Aber, vielleicht stimmt das nur zur Hälfte. Was, wenn das nur die Oberfläche ist?


Wir sind nicht einfach verspannt, wir halten fest

Mehr, als wir wissen. Und meistens, ohne es zu merken.

Da ist die ständige Kontrolle, weil es uns eben doch sehr schwerfällt, Dingen einfach so ihren Lauf zu lassen, Vertrauen zu haben ins große Ganze. Da sind die Widerstände, gegen alles, was doch nicht so läuft, wie wir es gerne hätten und die Menschen, die eben alle einzigartig sind und es auch sein dürfen.

Da sind die Gefühle, die gerade keinen Platz haben und auch manchmal einfach übermächtig wären, würden wir sie zulassen. Die Enttäuschungen, die wir uns nicht eingestehen. Die Gedanken, die immer wiederkehren. Die Worte, die wir runterschlucken.

Wir halten Tränen zurück. Wut. Sehnsucht. Manchmal sogar unsere eigene Wahrheit. Die, die wir noch nicht aussprechen können. Nicht, weil wir das wollen. Sondern weil wir gelernt haben, stark zu sein. Zu funktionieren. Weiterzumachen.

Aber statt zu fühlen, kontrollieren wir. Statt ehrlich zu sein, funktionieren wir. Statt loszulassen, spannen wir uns innerlich an.

Nicht bewusst, sondern aus Gewohnheit und als Schutz. Und der Körper macht mit.


Wie wir gelernt haben, nicht zu fühlen

Ein Kind hat damit kein Problem. Es ärgert sich wirklich. Es ist traurig und lässt die Traurigkeit durch sich hindurch. Kein Widerstand, keine Strategie.

Wir Erwachsenen dagegen werden unruhig, wenn ein Kind das tut. Wir setzen alles daran, diesen Zustand so schnell wie möglich zu beenden. Vom ungeduldigen „Jetzt ist aber wieder gut!“ über das ablenkende „Schau mal, was ich hier habe!“ bis zum „Hör jetzt endlich auf!“ Wir machen dem Kind damit deutlich, dass sein Verhalten stört oder falsch ist.

Nicht, weil wir böse Menschen sind. Sondern weil auch wir irgendwann gelernt haben: Diese Gefühle gehören nicht hierher. Wir haben uns, Schritt für Schritt, abgewöhnt zu fühlen.

Und was nicht gefühlt wird, geht nicht weg.

Es bleibt. Als Anspannung. Als Enge. Als dieses diffuse Gefühl, dass irgendetwas lastet, ohne dass du genau sagen könntest, was.


Vielleicht kennst du diese inneren Sätze:

„Ich muss das im Griff haben.“ „Ich darf jetzt nicht schwach sein.“ „So schlimm ist es doch gar nicht.“ „Ich krieg das schon hin.“

Das klingt stark. Ist aber oft pure Anspannung.


Was da wirklich drinsteckt

Kontrolle braucht Kraft. Unterdrückung braucht Kraft. Funktionieren braucht Kraft. Und diese Kraft kommt irgendwo her. Aus dir. Immer wieder.

Anspannung ist selten nur Muskel. Sie ist meistens innerer Widerstand.

Gegen eine Situation, die sich nicht ändern lässt. Gegen ein Gefühl, das du lieber nicht hättest. Gegen eine Wahrheit, die unbequem ist. Oder gegen dich selbst.

Wir kämpfen innerlich und wundern uns, warum es sich eng anfühlt.

Vielleicht ist dein Rücken nicht einfach verspannt. Vielleicht hält er gerade etwas für dich.


Was Fühlen mit Loslassen zu tun hat

Der erste Schritt ist nicht Dehnen. Nicht Massieren. Nicht Optimieren.

Der erste Schritt ist Klarheit. Wo halte ich gerade fest? Was will ich nicht fühlen? Wogegen bin ich innerlich im Widerstand?

Und dann das, was sich so einfach anhört und doch so selten passiert: Es darf da sein.

Traurigkeit darf da sein. Wut darf da sein. Überforderung darf da sein. Sehnsucht darf da sein.

In dem Moment, in dem etwas wirklich da sein darf, muss es nicht mehr festgehalten werden. Dann entsteht Raum. Im Körper. Im Herzen. Im Atem.

Freiheit bedeutet nicht, dass alles leicht ist. Freiheit bedeutet: Ich darf fühlen, was da ist und ich muss es nicht wegmachen.

Leichtigkeit ist kein Ziel, das wir erreichen. Sie ist eine Folge. Sie passiert, wenn der Widerstand weicher wird. Wenn wir weniger kontrollieren. Wenn wir uns erlauben zu sein.

Festhalten macht eng. Sein lassen macht weit.


Yoga ist für mich genau dieser Weg

Nicht die Frage: Wie weit komme ich in der Vorwärtsbeuge?

Sondern: Was nehme ich gerade wahr? Was ist da? Im Körper, in den Gefühlen, in diesem Moment?

Yoga bringt uns raus aus dem Kopf. Nicht durch Ablenkung, sondern durch wirkliches Hinspüren. Und in diesem Hinspüren da beginnt etwas. Etwas, das größer ist als eine Übung. Eine Begegnung mit dir selbst.

Denn ich glaube: Wir sind hier, um unserer Seele Ausdruck zu geben. Um zu fühlen, zu wachsen, lebendig zu sein. Nicht um zu funktionieren, bis der Körper streikt.

Und manchmal braucht es nur einen Atemzug, eine Geste der Ehrlichkeit, ein leises „es darf da sein“, um wieder ein kleines bisschen weiter zu werden.


Eine kleine Übung für dich

Nimm dir ein paar Minuten. Wirklich nur für dich.

Setz dich hin. Schließe kurz die Augen. Atme einmal bewusst ein und aus. Dann frage dich:


Wo in meinem Körper spüre ich gerade Spannung?

Was halte ich dort vielleicht fest?

Gegen was kämpfe ich innerlich gerade?

Was würde passieren, wenn ich für einen Moment aufhöre, es wegmachen zu wollen?


Leg eine Hand auf die Stelle, die sich meldet. Nicht um sie zu verändern. Nur um da zu sein.

Und dann sag dir diesen einen Satz: „Es darf da sein.“

Mehr nicht. Beobachte, was passiert. Ganz ohne Erwartung.


Vielleicht geht es nicht darum, noch mehr zu optimieren. Sondern ehrlicher zu werden. Mit dem, was gerade in dir lebt.

Denn manchmal ist der erste Schritt in Richtung Leichtigkeit nicht, etwas loszuwerden. Sondern aufzuhören, es festzuhalten.

Wenn du magst, nimm dieses Gefühl von Weite mit in deinen Alltag. Und beobachte, was sich verändert.


Ich freue mich, wenn du deine Gedanken mit mir teilst, per Kommentar, Nachricht oder einfach beim nächsten Mal im Raum.

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Vom Außen nach Innen – wie Yoga und Coaching zusammenwirken https://www.manuelaritzert.de/blog/wie-yoga-und-coaching-zusammenwirken/ https://www.manuelaritzert.de/blog/wie-yoga-und-coaching-zusammenwirken/#comments Mon, 25 Aug 2025 00:00:00 +0000 https://www.manuelaritzert.de/blog/wie-yoga-und-coaching-zusammenwirken/ Weiterlesen

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Klarheit finden. Freiheit erfahren. Leichtigkeit entdecken.

Hallo, ich bin Manuela. In meinem ersten Blogartikel möchte ich dir ein wenig über mich erzählen. Ein Fenster öffnen, zu dem, was mich bewegt, mir wichtig ist, mich mit Sinn erfüllt und warum ich das in die Welt trage. Vielleicht spürst du beim Lesen auch etwas für dich selbst, wo du gerade stehst und wohin deine Reise dich führen darf.

Yoga ist meine innere Ausrichtung, mein Blick auf mich und das Leben und untrennbar mit allem verbunden, was ich heute mache. Beruflich wie privat, es fließt alles ineinander. Es geht darum, mich immer wieder von meinen eigenen Begrenzungen zu lösen und mit dem Leben zu tanzen. Und ich tanze wirklich gerne!



Yoga – mein Weg zurück zu mir

Vielleicht denkst du bei Yoga zuerst an Kopfstand, Sonnengruß, Dehnung, Meditation oder tiefe Entspannung. Für mich ist Yoga seit über 20 Jahren viel mehr: ein Weg, eine innere Haltung, eine bewusste Verbindung zu mir selbst.

Wenn ich Yoga praktiziere, geht es nicht vorrangig darum, perfekt im Hund zu stehen oder besonders beweglich zu sein, sondern darum, wahrzunehmen, was gerade da ist. Mich zu spüren. Mir ehrlich zu begegnen – mit allem, was ist: Spannung, Schmerz, Freude, Ärger, Müdigkeit, Ruhe.

Manchmal höre ich noch Sätze wie: „Yoga, das ist nichts für mich, dafür bin ich nicht beweglich genug“ oder „Ich kann nicht meditieren“. Das dachte ich früher auch. Doch in einer der schwersten Zeiten meines Lebens, als ich jahrelang mit meinem unerfüllten Kinderwunsch kämpfte, habe ich damit begonnen.

Es war ein Schock. Schon vorher gab es vieles, bei dem ich überzeugt war: Andere oder Dinge im Außen müssen sich ändern, damit ich glücklich sein kann. Darunter habe ich oft gelitten. Doch diesmal war es anders. Ich kämpfte, ich leistete Widerstand, ich versuchte alles – und doch blieb die Situation unveränderbar. Diese Erkenntnis hat mich tief getroffen.

Yoga und die wundervollen Lehrer, Coaches und Mentoren, die ich in diesen Jahren kennenlernte, halfen mir zu erkennen, dass der Schlüssel in mir liegt. Ich begann einen neuen Weg und verstand: Nur ich allein habe es in der Hand, ein glückliches, zufriedenes und erfülltes Leben zu führen.

Das kann sich anfangs unsicher und ungewohnt anfühlen, aber es öffnet die Tür zu deinem wahrhaftigen Sinn und Sein in der Welt. Und vielleicht erinnerst du dich, so wie ich, dass genau das der Plan ist, für den du angetreten bist ;-).

Yoga war mein Weg zurück zu mir. Schritt für Schritt lernte ich, loszulassen, zu vertrauen und wieder in meine Kraft zu kommen. Alles kam ins Fließen und trug mich wie eine Welle unaufhörlich weiter. Meine Erfahrungen, meinen Weg bis heute kannst du auf meiner „Über Mich“- Seite lesen. 

Mit großer Leidenschaft verbinde ich Yoga und Coaching, um Menschen zu begleiten, die wie ich Klarheit finden, Freiheit entdecken und Leichtigkeit spüren wollen.


Klarheit – den Nebel lichten

Klarheit bedeutet für mich nicht, immer alles zu wissen oder zu verstehen, auch wenn der Wunsch noch so groß ist. Es ist die Fähigkeit, mich selbst bewusst wahrzunehmen – mit all meinen Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen. Innehalten und spüren: Was ist gerade wirklich da? Ohne Bewertung, Druck oder das Bedürfnis, sofort etwas zu ändern.

Yoga hilft mir, den Nebel im Kopf zu lichten, mich von Erwartungen zu lösen und meine innere Wahrheit zu entdecken.

Impuls: Wann hast du dir zuletzt einen Moment genommen, einfach nur achtsam wahrzunehmen, was gerade ist? Was in dir vorgeht, ohne zu bewerten oder zu reagieren. Nimm dir 1x am Tag kurz Zeit dafür, konzentriere dich dabei bewusst auf deinen Atem.


Freiheit – mehr als „tun können, was ich will“

Wir denken, Freiheit bedeutet, tun und lassen zu können, was wir wollen. Oft durch die Erfüllung materieller Bedürfnisse.

Für mich ist Freiheit ein innerer Zustand. Yoga zeigt mir immer wieder: Ich bin nicht meine Gedanken, nicht meine Ängste, nicht meine Zweifel.

Ich habe die Wahl, wie ich mit Herausforderungen umgehe, wie ich mein Leben betrachte und welchen „Geschichten“ ich Glauben schenke. Yoga lehrt mich, dass ich selbst die größte Veränderung bewirken kann. Ich bin nicht das, was ich denke. Ich bin nicht meine Vergangenheit. Ich bin viel mehr. 

Und wenn ich das erkenne, wird mein Leben weit.

Impuls: Wenn dich heute etwas triggert, atme einmal tief durch und frag dich: Was denke ich gerade und könnte es eine andere Sichtweise geben?


Leichtigkeit – im Fluss mit dem Leben

Leichtigkeit heißt nicht, dass immer alles easy ist. Sie bedeutet, anders mit dem Leben umzugehen. Weniger kämpfen. Mehr vertrauen – in mich, ins Leben, in meinen Weg.

Leichtigkeit entsteht, wenn ich aufhöre, alles kontrollieren zu wollen, wenn ich im Moment ankomme, wenn ich bewusst atme und erlaube, dass alles sein darf: Freude, Wut, Erschöpfung, Traurigkeit, Rückzug. Diese Leichtigkeit kommt nicht durch Selbstoptimierung, sondern durch das Loslassen von Kontrolle. 

Das Leben ist nicht dazu da, durchgekämpft zu werden – es darf fließen.

Impuls: Was könntest du heute einfach mal so sein lassen wie es ist, ohne es zu verändern?


Coaching und Yoga – dein Herz kennt den Weg

Yoga ist für mich nach Hause kommen. In Meditation oder auch ruhigen Yoga-Stilen wie Yin Yoga, geht es darum, Gedanken als das wahrzunehmen, was sie sind: fließend, vergänglich, veränderbar. Wenn ich zulasse, sie einfach kommen und gehen zu lassen, komme ich ganz bei mir selbst an.

Und genau das möchte ich in meinem Unterricht erschaffen: einen Raum, in dem du dich selbst sehen, verstehen und lieben lernst.

Hier beginnt die ganz besondere Verbindung von Coaching und Yoga. Du spürst im Yogaunterricht, wie du dich fühlen möchtest, und kannst das dann Schritt für Schritt ins Leben übertragen.

  • Wo wiederholt sich etwas in deinem Leben und warum?
  • Was brauchst du wirklich und wie findest du dorthin?
  • Welche Muster darfst du loslassen, um frei zu sein?

Coaching schafft Klarheit. Es gibt Techniken, Übungen und Routinen, die wir etablieren können, die dich in deinem Alltag unterstützen.

  • Was sind deine Werte, deine einzigartigen Fähigkeiten, was ist dein Sinn? 
  • Was fällt dir schwer, was sind wirklich deine Herausforderungen? 
  • Und was genau hindert dich daran, das Leben zu führen, das du dir von Herzen wünschst?

In der Verbindung mit Yoga gelingt es dir, raus aus den Gedanken, dem Kopf, hinein in dein Herz, dein Innerstes, dein wahres Selbst zu gelangen. Dorthin, wo du dich wahrhaftig spürst, wo grenzenloses Bewusstsein erfahrbar ist  in jedem einzelnen Moment, in jedem Jetzt.

Yoga bringt dich in Verbindung mit dir selbst. Coaching bringt dich in die Umsetzung, die du dir wünschst. Nicht weil du „falsch“ bist und etwas verändern musst, sondern weil du hier bist, um zu lernen und zu wachsen. Zusammen sind sie ein einzigartiger Weg, der sich genau richtig anfühlt. Dorthin, wo du wirklich sein willst. Bei dir selbst, lebendig und erfüllt.


Mein Yoga ist manchmal auch Coaching – mein Coaching ist immer Yoga

Ich begleite dich nicht nur durch Haltungen und Atemübungen. Ich lade dich ein, tiefer zu schauen, achtsam, wertschätzend, mit Humor und viel Herz.

Klarheit finden – über dich und dein Leben

Freiheit erfahren – innerlich wie äußerlich

Leichtigkeit spüren – auch mitten im Alltagstrubel

Das ist für mich Yoga. Und genau das ist auch mein Coaching. Ein Weg. Dein Weg. Zurück zu dir.


Welche Erfahrungen hast du mit Yoga gemacht?

Was ist dein Herzenswunsch, wie möchtest du im Leben sein?

Und was verändert sich, wenn du dich wirklich dir selbst zuwendest?


Ich freue mich, wenn du deine Gedanken mit mir teilst, per Kommentar, Nachricht oder einfach beim nächsten Mal im Raum.

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